Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

„Maybe“ von Brent Runyon


Das letzte Buch, das ich gelesen habe, folglich hab ich es noch im Sinn.

Maybe von Brent Runyon Maybe von Brent Runyon

Es geht um Brian, dessen Bruder bei einem Autounfall gestorben ist. Er zieht mit seinen Eltern um und kommt in eine neue High School. Zuerst freundet er sich mit Ashley an, aber sie kifft und er will nicht. Brian nimmt als Wahlfach Chor, weil sein Bruder Werken hatte. Dann lernt er den Anführer der Theatergruppe, Dan, kennen. Schließlich macht Brian bei der Theatergruppe mit. Sie üben ein Stück, bei dem viele Gehörlose spielen und alle die Gebärdensprache können müssen. Brian kommt mit Monica zusammen, er will mit ihr schlafen, aber sie weist ihn immer wieder ab, schließlich macht er Schluss. Er bemerkt das Dan seine Freundin Amy betrügt. Nach der Aufführung des Theaterstückes bekommt Amy alles raus und schläft schließlich mit Brian. Dann fragt sie ihn nach seinem Bruder, doch nachdem er ihr alles erzählt hat, sagt sie ihm, dass sie noch immer in Dan verliebt ist. Er ist wütend und einsam. Doch in dem Moment bemerkt ihn sein Vater und fängt ihn wieder ein bisschen auf. NAch einem Auftritt mit dem Chor, kommt Brian mit Katya ins Gespräch, die im ganzen Chor am besten singen kann. Sie gehen zum Italiener essen und danach an den Strand, wo sie sich die Sterne ansehen und schließlich nackt baden. Sie bleiben vor Katyas Haus im Auto sitzen und schlafen ein, bis zum Morgen. Brian fährt mit dem Auto durch die Gegend und redet mit seinem Bruder, weil er dessen Anwesenheit spürt. Plötzlich schreit er seinen Bruder an und verlangt zu erfahren, ob es Selbstmord war. Schließlich besucht er zum ersten Mal das Grab seines Bruders. Er legt sich ins Gras und spürt alles.

Witzigerweise hat mir dieses Buch tatsächlich gefallen. Dieses ganze „Wer schläft mit wem?“ sollte mir mittlerweile ja egal sein, schließlich bin ich keine 14 mehr… Aber es ist immer nett kleine Jungs über Sex denken zu „hören“. Erstaunlich dass man so sexfixiert sein kann und darüber wirklich ein ganzes Buch schreibt. Vermutlich sogar noch ohne rot zu werden. Bewunderswert. Ich fühlte mich in vielen Szenen an „The perk of being an wallflower“ (weiß irgendwer den deutschen Titel- habs nur auf englisch gelesen) erinnert, nach dem Motto: Sex, Drugs und noch viel mehr Sex, nur diesmal leider ohne Rocky Horror Picture Show, na ja man kann nicht alles haben. Ansonsten: leicht zu lesen, schnelle Kost.

Maybe, Brent Runyon: Carlsen Verlag, 207 Seiten, bei Thalia € 13,40

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 17. Januar 2010 von in berühmte Bücher und getaggt mit , .
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