Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

VO T&M: 19.03.2010


Medientheorie, Medientheoretische Grundlagen, McLuhan und Benjamin (Gründungsautoren)

 
 

McLuhan Beispiel Licht: Egal, ob ein Fußballstadion erleuchtet wird, oder nur ein Haus; dass es Elektrizität gibt, verändert die Menschen.

 
 

4 Komponenten: Bsp Buch

Zitat Aleida und Jan Assmann

Grenzen der Medien sind Grenzen meiner Welt

 
 

Medientheorie I: Walter Benjamin

Deutsch-jüdisch, „Das Kunstwerk …“ 1936

1933 Exil Frankreich, 1940 Selbstmord, geboren 1892 in Berlin, Zeitschriften, Frankfurter Schule (nicht mit Neue Frankfurter Schule verwechseln) Horkheimer und Adorno, „Denkschulen“, sind Medienkritisch

Benjamin neutraler, keine einheitliche Medientheorie geschaffen, viele verschiedene Themen

Ästhetische Fragen

2 Pole: 1 jüdisch-religiöse Traditionen, Scholem Gerschom, 2 Bert Brecht, Marxistische Kunsttheorie

40er, 50er Jahre vergessen, Werk wurde in den 68ern wiederentdeckt, Enzensberger

Kernwerk: Kunstwerk-Aufsatz, reagierte zuerst auf neue Medientechnologie.

Zentrale Thesen

Wie wir sehen, ist auch historisch bedingt nicht Evolution, aber (beeinflussung)

Film Kunst oder nicht, falsche Frage: Wie verändert sich der Gesamtcharakter der Kunst durch neue Medien?

Fotografie da, Malerei anders

Aura

Wer im 18.Jh. die Mona Lisa sehen wollte, musste hinfahren, heute reicht Google

Auch Musik: Konzert, heute 30x hintereinander CD anhören

Malerei, natürlich auch Fälschungen, aber eben nicht echt

Technische Umstellung: Es ist egal, ob man echte erste OriginalCD hat, Filmrolle gibt’s so auch nicht

Aura: Gespinst

Kunst kommt von religiösen Ritualen, Bsp anbeten von heiligem Stein, nicht Reproduzierbar

Optisch unbewusste: Vergrößerung, Zeitlupe, man sieht was man nicht sieht

Muybridge: Serienfotografie

Experiment Pferd, Wette, Sichtbarkeit der Hufe

Wahrnehmungswelt erweitert sich, Kunst kann weitergetragen werden, wesentliche Veränderung

Gesellschaftliche Funktion von Kunst verändert sich

Unterschied zu Adorno

Effekte der Nazis am Fortschrittlichsten, Menschen werden überwältigt, Massenideologie

Kult um Kunstwerk fällt im Kino weg

Herablassend, nicht feierlich

Grund: Technik

Wahrnehmung der Großstadt: Geschwindigkeit

Physische Schockwirkung: Ein Bild nach dem anderen nicht einzeln wie in Großstadt, Fabrik

 
 

Medientheorie II: Marshall McLuhan

1911-1980 Nordamerika

Toronto School, Anglist

Neue Formen von Wissenschaft in den 60ern

The Gutenberg Galaxy: Weltbild seit Gutenberg geht zu Ende

Auch keine zusammenhängende Theorie

  • Mosaik, Ablehnung der herkömmlichen Weise, neues Denken
  • McLuhan nicht Ernst genommen im deutschen Bereich (Ende der 80er)
  • The medium is the message
  • Medium = Erweiterung des Menschen
  • Fotografie = Erweiterung vom menschl. Auge
  • Rad = Erweiterung vom menschl. Fuß
  • Kleidung = Erweiterung von menschl. Haut
  • Elektrisches Netz= Nervensystem
  • Medium is the massage!
  • Medien massieren uns durch, lassen nichts unberührt, unbeeinflusst;

Punkt 2 Parallel zu Walter Benjamin

 
 

Technik ist nicht neutral, Medien sind nicht neutral

Bsp. Apfelkuchen ,sitzen

Schusswaffen neutral? Wie Medien??

Gutenberg Galaxis: 4 Epochen

Oral: Ohr: vor Schrift, Simultanität, Dynamik, Diskontinuität, Akustik kein Zentrum

Worte fliegen, Schrift bleibt

Multisinnlichkeit: Handschriften (schwer lesbar), laut lesen auch allein, Medien, nicht Herrscher, usw,

Auge wichtiger bei Gutenberg Galaxis, Druckkultur, McLuhan konzentriert sich auf Medien und legt dann auch Gesellschaft

Fixe versionen durch Buchdruck

Malerei Zentralperspektive, Erstarrung

McLuhan, neues Zeitalter, Chance für Gesellschaft, organische Einheit

Elektrisches Netz schafft Zusammenhänge, global village

Raum und Zeit nicht vorhanden,

 
 

Kloock, Daniela Medientheorien Einführung

 
 

 
 

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 7. Juni 2010 von in VO Texte und Medien.
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