Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

VO Lit I. 19.05.2010


  • Expressionismus
    • Früh-Expressionismus
      • „Mörder. Hoffnung der Frauen“
    • Bis in den 1. Weltkrieg hinein
    • Man kann die Werke an einer Hand abzählen
      • Hauptsächlich Lyrik
    • Kokoschka. „Explosionist“
    • Mörder. Hoffnung der Frauen
      • Große Beachtung bei Zensur
      • Drama: veröffentlicht im Sturm 1910, entstanden 1907
      • Geschlechterkampf
      • Entpersionalisiert: Der Mann auf der Flucht vor dem Krieger
      • Reiche Farbenpalette
      • Stereotypisch
        • Frau: rote Kleider, gelbe Haare, groß, laut
        • Mann: weiß
        • Am Ende: Frau weiß
      • „einfacher geht’s nicht!“
      • Anführerin gegen Anführer
      • Frau wird gebrandmarkt
      • Mann bekommt Messer in Seite
      • Liebe
      • „Ich will dich nicht leben lassen!“
      • „Du schwächst mich!“
      • –> Mann tötet Mädchen

         
         

    • „Stummfilmästhetik“
      • Große Gesten, Beschreibungen wuchern
      • Dialoge selten
      • Dunkler, merkwürdiger Text
      • Großes Geschichtsschema
      • „Fragment“
      • 3-stufiges Geschichtskonzept
      • Material
      • Dionysischer Übergang
      • Produkt daraus: Patriarch
      • Einfluss auf Kokoschka
      • Frau als destruktives
    • Weininger :Jugendgenie
      • Erschoss sich 1903
      • 1 Werk: „Geschlecht und Charakter“
      • Kraus, Hitler
      • Misogyn, metaphysisch
      • Männlich – Weiblich
      • Nicht polar wie bei Kokoschka
    • Freud: Sexualtheorie
      • Geschlechtermetaphysik
    • Übergang: Hirschfeld
    • Judi Butler: „Gender Troubles“
      • Shifting model nicht zureichend, muss komplexer werden
      • Polaritätsgesetz
      • Träger sind Effekte
      • Männlich – weiblich sind Konstrukte
  • Männer produzieren Diskurs –> daraus Frau
    • Am Anfang nicht Diskurs
    • Strukturbildend
    • Gestisch, mimisch, Regieanweisungen, Licht, Pantomie, Interaktionen
    • Dialogtexte mehrfach bearbeitet
    • Spannungsbogen männlich — weiblich
    • Vereindeutigt
    • Zeichen auf Kleidung
    • Inkoherenz
    • Pärformanz
    • Kein inkoherentes Ganzes
    • Unverständlicher Titel
      • Kokoschka: Mann sterblich, Frau unsterblich, Mörder überbrückt
      • Suggestives Theater
      • Freie Verwendung von Licht, Effekten, Bewegungen usw

         
         

         
         

  • Stefan Zweig
    • Schreibt Gedichte, studiert
    • Reisen als Lebensprinzip
    • Wurde zu Lebzeiten in 40 Sprachen übersetzt
    • „manerierten“ Stil
    • „Bahnhöfe sind die Welt in der Stadt“
    • Lebte bis 1934 in Salzburg, dann nach London
      • Britischer Staatsbürger
    • Verheiratet mit Charlotte Altmann, Jüdin
    • Doppelselbstmord
      • Thomas Mann sagte: „Er lässt Hitler der Triumph“
      • Klaus Mann, auch Selbstmord: „wenn jemanden mit dem Leben nicht mehr fertig wird“
    • Brief 1942, am Tag seines Todes an seine erste Frau Frederike in New York
      • Depressiv, weil sein Hauptwerk nicht mehr fertig werden wird
      • Er sei müde, „wenn du diesen Brief bekommst, geht es mir besser…“
      • Abends noch zum Essen eingeladen, alles normal, Kopf ganz klar, Stunden später tot
    • Abschiedsbrief
      • Er bedauert das „Balzac“ nicht fertig werden wird
    • Er schrieb viele Biografien, Essays, hatte eine Handschriftensammlung, die ihm wichtiger war, als sein Lebenswerk
    • Er konnte nichts mitnehmen
    • Schrieb in den 20ern, 30ern große Biografien
      • Marie Antoinette, Erasmus, Maria Stuart, Balzac (Roman seines Lebens)
      • Schiller: Schriftsteller überlegen gegenüber Historiker
      • Essay: Drei Meister
        • Balzac, Dostojewski, Dickens
      • Balzac
        • Identifikation mit Napoleon
        • Frühwerk: Konflikt zwischen Außen – und Innenwelt
        • Charakterisieren seiner Figuren
        • Genie
  • Ambivalent: Freuds Meinung über Zweig
  • 3 Sphären:
    • Balzac: Gesellschaft
    • Dickens: Familie
    • Dostojewski: Welt des Einen
  • Napoleon 1. Teil: Dominierung
    • Teil: Balzac Figuren
    • Vershciebung: wie Balzac sind seine Helden –> Welteroberung
    • Kampf um Leben
    • Teil: Resümee , Charakter
    • Werk unvollständig
  • Essay: Polarforscher
  • Typen darstellen
    • Typologie
    • Kretschmann
    • Grundgestalt: Typ des Altheld
    • –> Plutarch: 1 Grieche, 1 Römer
      • Alexander vs. Caesar
      • Nicht historisch
  • Fesselnde Persönlichkeiten schaffen
    • War auch Zweigs Plan
    • England gegen Frankreich usw
    • Siegertypus
  • 80 Bände Lebenswerk
    • Lebenswerk nicht durch Größe
  • Didierot oder Lambert
    • Genie
    • Übertrieben, maßlos

       
       

       
       

  • Friedrich Paulsen
    • Wille: Ursein ist wollen
    • „Voluntarismus“
    • Ziel ist nicht Zufriedenheit/ Glück
    • Nein: Es ist das größtmögliche Ausleben der Fähigkeiten
    • Enzyklopädische Menschen

       
       

  • Rilke
    • Früher Rilke
      • Stundenbuch, Mönchsleben
    • Verhältnis mit verheirateter Lou
    • 1905 letzter Band Stundenbuch
    • „Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe?“
    • Rollenspiel umgedreht, modern, Gott verliert seinen Sinn
    • Ding-Gedichte
      • Ding entsteht wenn wir es betrachten?
      • Dichtung: Ding entsteht bei poetischer Beschreibung
    • 1914 Krieg, Paris, Dinge auf der Straße, Manuskripte weg
      • Er verinnerlicht, alles außen nicht mehr wichtig
    • Weltinnenraum
      • Man hat nichts, was man nicht verinnerlicht hat

       
       

       
       

       
       

     
     

     
     

     
     

     
     

     
     

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 14. Juni 2010 von in VO Literaturgeschichte I.
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