Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

30 Seconds To Mars am Frequency (St.Pölten)


Diesmal war es mein Bruder, der mir die Karten zum Geburtstag geschenkt hat. Mein Bruder ist ein guter Begleiter für Konzerte und besonders Festivals, weil er so groß ist. Mein Bodyguard.

 
 

Vorher:

Die Hinfahrt war schon einmal nervig. Wir sind am Westbahnhof in einen Regionalzug gestiegen, der außer in ein, zwei Stationen überall stehen blieb. Das war langweilig.

Im Shuttlebus vom Hauptbahnhof zum Festivalgelände haben einige Typen schon zum Grölen angefangen. Wir steigen aus und alle laufen in verschiedene Richtungen davon. Wir haben ein paar Minuten gebraucht, bis wir wussten woher wir Karte gegen Armband tauschen können.

Nebenbei bemerkt war es der heißeste Tag seit Wochen, 30 Grad (keine Klimaanlage im Zug, aber die Fenster konnte man öffnen).

Die erste Bühne, die wir von nahem sahen, war jedenfalls die Green Stage. Das erste, was wir taten, war etwas zum Trinken zu kaufen. Leider beim Coca-Cola-Stand direkt bei der Green Stage. Und die Becher von dort kann man nur wieder dort zurückgeben, wie wir im Laufe des Abends erfahren haben. Na ja, wir sind immer hin und her gegangen, weil nicht auf einem Fleck stehen wollten und uns die Musik auf beiden Bühnen nicht ganz zusagte. Nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich zum Mitmachen. Es spielten Bands, von denen ich noch nie etwas gehört hatte und durch das Hin- und Hergehen zwischen der Race und der Green Stage hörten wir von allen ein bisschen etwas.

Laut Plan waren das zum Beispiel Eternal Tango, Archive und Johnossi bis wir dann bei Zoot Woman schließlich einfach bei der Race Stage stehen blieben. Mit der Sonne im Gesicht. (Man dankt dem Erfinder der Sonnenbrille)

Vor uns die Absperrung, hinter mir ein Mädchen das sein Bier über meine Beine verteilt hat. Grrrr!

 
 

ENDLICH:

Aber endlich, endlich kam … der Schatten auch zu uns. Und es wurde Zeit für Thirty Seconds to Mars.

Ein paar Typen vor mir (vor der Absperrung) standen in letzter Minute auf und waren tatsächlich so groß, dass sie mir trotz den Metern zwischen uns die Sicht versperrten.

Ich konnte nur noch Shannon sehen (was mir eh am liebsten ist- wäre ich hysterisch genug um einen Favoriten zu haben, wäre Shannon mein Liebling 😉 ), aber wozu wird gefilmt und auf Leinwände projiziert?

 
 

Die Stimmung um mich herum war genial. Es waren die meisten der bekannteren Sachen dabei wie Night of the Hunter, A beautiful Lie, Search and Destroy, Closer to the Edge, Kings and Queens usw.

Aber: war viel zu kurz. Kein The Kill und nur 100 Suns akustisch. Viel zu wenig. Knappe Stunde, mehr nicht. Kings and Queens macht irgendwie traurig, weil man weiß: jetzt ists aus.

 
 

 
 

Für mich ein wirklich guter Tag, besser als erwartet.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 22. August 2010 von in Theater, Konzert und getaggt mit , , .
%d Bloggern gefällt das: