Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

2. Dezember-Gedicht


Die Kälte schleicht sich von hinten an
umfasst mich immer mehr
erfriert meine Zehen und dann
saugt sie meine Finger leer

Die Heizung wird heißer und rattert
doch mir bleibt weiterhin eisig kalt
mein Hirn wird gemartert
die Temperatur steigt – scheint sie fallt

Mein Bett schaut immer netter
will, dass ich zu ihm kletter
kalter Schweiß rinnt mir hinab
während der Tee überschwappt

Auch die Suppe schmeckt nach gar nichts mehr
Taschtücher zu finden wird schwer
Ich weiß weder wer noch was noch wie
bleibt nur noch eins: Hatschi! Hatschi!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2010 von in Gedichte und getaggt mit , , , , , .
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