Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

3.Dezember-Gedicht


Depressiv
noch kämpft sie dagegen an
doch die Kälte ihres Körpers wächst stetig

Ihre Gedanken werden schwerer, ihr Denken selbst trübsinnig.
Sie stellt Pläne ein, weiß, dass sie sie nicht berücksichtigt.
Sie konzentriert sich auf Dinge, die sie nicht abwenden kann,
und fängt bei anderen Sachen zu lügen an.
Funktioniert etwas nicht, stehen die Augen voller Tränen;
egal, wie alltäglich es ist, sie will sich nicht auflehnen,
es schreckt sie vor Geräuschen, die sie schon 1000 Mal gehört hat,
sie hat ihre Träume längst vergessen und bleibt matt.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2010 von in Gedichte, Kurzgeschichten und getaggt mit , , , , .
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