Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

17.Dezember-Gedicht


Baby
(geschrieben 3.5.2007)
Ein kleines Lachen,
ein unbestimmtes Wort:
Zwischen Schlafen und Wachen,
dann bist du wieder fort.

Du wachst auf und schreist,
denn du kannst mich nicht sehen
Ich nehme dich raus und du weißt:
Ich werde immer neben dir stehen.

Kleine, winzige Finger, unwissendes Greifen
Du lässt mich nicht mehr los,
obwohl du ja gar nicht weißt,
was festhalten heißt.

Jeden Tag lernst du Neues,
hältst meine Hand ganz fest.
Ich will nicht, dass du loslässt.
Du bewegst deine Füße
Und wenn ich dich küsse
Kann ich es deutlich spüren:
Nichts kann mich mehr berühren
Ich darf dich weiterführen, jeden Tag

Dein Kopf dreht sich in alle Richtungen
du kannst alles hören
ich kann dir alles erzählen
du wirst es schon verstehen.

Ich begleite dich
Wohin du willst
Ich beschütze dich
Wovor ich kann
Ich unterstütze dich
So lange du es brauchst
Und ich schwöre dir
Du gehörst immer zu mir

Und wenn mir das alles gelingt
Wirst du „nein“ sagen können
Auch wenn’s andren nicht passt
Wirst du Schreien und Toben
Bis du´s von allein lasst

Du wirst merken und wissen,
dass deine Meinung zählt
und dann wirst du verstehen:
es wird immer weitergehen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 18. Dezember 2010 von in Gedichte und getaggt mit , , , , .
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