Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

Zahlen, bitte.


Geschrieben im Juli 2009. Ich kann also nicht hellsehen.

Bedient euch aus meinem Sparschwein,

denn nur dort ist noch etwas Winziges versteckt.

Ich lebe nicht mehr im Glauben es sei mein,

denn ich arbeite nur für euch, das habt ihr längst entdeckt.

Ihr zahlt Millionen für Rauchverbot und Flugzeuge

jetzt wollt ihr, dass ich mich beuge

Ich war zu jung, durfte nicht wählen,

Will ichs wirklich wissen, soll ichs zählen

Wohin wie viel Geld verschwindet?

Wo man mein Geld dann wiederfindet

Vielleicht wäre es interessant

Andererseits ist es irrelevant

Weil ichs ja nicht wiederseh

Wie finanziert ihr Werbung für die Wahlen?

Von meinem Geld täte es mir weh

Der Schilderwald bereitet nur Qualen

Wenns nach mir ginge, machts wie die Briten

Die sind aufs Internet umgestiegen

Eure Ignoranz, eure traditonellen Riten

Kann man nur noch mit Abfall aufwiegen

Ihr passt auf mein Kärnten auf

So gut, dass ichs nicht mehr brauch

Und wenn ich mir was Neues kauf

Verpufft ihr dann im Rauch

Und ich merk mir dann,

dass es so sein wird, egal wo ich bin,

was der Politiker alles kann,

macht selten einen Sinn.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 4. Mai 2011 von in Gedichte und getaggt mit , , .
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