Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

Alexander der Große.


geschrieben Jan2008

Die Legende des Gordischen Knoten ist bekannt:
Man einst in Gordion ein Knäuel Taue fand.
Das Orakel sagte: Wem es gelingt, den Knoten zu lösen, wer es wagt,
der irgendwann einmal den Titel „König von Asien“ tragt.

Die Griechen nannten Makedonien barbarisch und unzivilisiert
Höchst unklug, von einem Land, das an Macht verliert.
Denn schon König Philipp II. von dem kleinen Land gab kund
Dass die Stadtstaaten gezwungen in den Korinthischen Bund.
Thessalien und Thrakien waren schon eingenommen
Aber niemand ahnt: es soll noch viel mehr kommen!
Wer weiß, wie es gekommen wär´
Ohne Philipps Reformen beim Militär.
Sie nützen vor allem einem viel: Alexander, Philipps Sohn.
Hoch war der Preis, und so groß der Lohn!

Philipp wurde ermordet, wer weiß, wer es tat?!
Und so Alexanders große Stunde naht.
Nun wollten viele an Alexanders Thron rütteln
Sie wollten die Makedonier abschütteln.
Alexander schlug die Aufstände nieder
Und versöhnte sich mit den Griechen wieder.
Denn sein Ziel ist höher noch
Und er braucht Männer für die Schlachten doch!
Die größte Macht der Erde wollte er zum erzittern bringen
Den Titel „König von Asien“ wollte er erringen.
Das Perserreich musste er bezwingen
Und König Dareios III, vor allen Dingen.

Die Schlacht am Granikos war die erste Begegnung der Streitmacht.
Und dann Alexander über die Städte Ioniens wacht.
Und bald schon zog Alexander kampflos in Sardes ein
Doch Milet wollte nicht so einfach „befreit“ sein.

Dareios III. war nach Alexanders zahlreichen Siegen
endlich bereit, die Probleme zu sehen, die so schwer wiegen.
So er mit seiner ganzen Macht
In Issos wartet auf die Schlacht.
Alexander war Dareios zu groß
drum dieser floh auf seinem Ross.
Alexander konnte nun viel verlangen:
Er hatte des Königs Familie gefangen!
Doch Dareios will nicht abdanken
So gerät Alexander ins Wanken.

Schließlich nimmt er noch Ägypten ein
Um überall ein Gott zu sein.
In der Schlacht von Gaugamela verliert Dareios wieder viel
Also bekommt Alexander ganz leicht Babylon, sein nächstes Ziel.
Babylon betrat er durchs Ischtar-Tor
Und kam als „König von Asien“ wieder vor.

Noch hatte Alexander sein Ziel nicht erreicht
Dareios macht es ihm nicht so leicht.
Doch der baktrische Stattverwalter will Alexander erpressen
Und lässt Dareios Erde fressen
Als Alexander nicht auf den Handel eingeht.
Nun der Schrei der Soldaten nach Baktrien weht.
Alexander heiratet die schöne Roxane dort
Und schickt seine Geliebten fort.

Alexander nie das Ende der Welt sieht,
worauf er weiter nach Indien zieht.
Doch die Soldaten haben Angst vor dem Ende der Welt
Weil man da vielleicht hinunterfällt…
Sie gehen nach Susa, die Massenhochzeit findet statt,
denn Alexander hat die verschiedenen Rassen satt.

Doch sein Plan ging nicht mehr auf
Schicksal und Leben nahmen ihren Lauf
Alexander starb an einem Fieber
Denn so schwach waren seine Glieder
Von so viel Schmerz, so viel Alkohol, die durch den Körper eilen,
die vielen Wunden hatten nicht mehr die Zeit zu heilen.

Sein Riesenreich wurde aufgeteilt,
seine Familie getötet.
Sein Leben stets bewundert,
Und nachgeahmt so oft.

Alexander den Großen kennt man
Sein Name verheißt Blut.
Rache er ersann
Dank seines Blutes Glut.

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Ein Kommentar zu “Alexander der Große.

  1. Anonymous
    21. März 2012

    Das is wirklich in weltklasse geschrieben xD

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 11. Mai 2011 von in Gedichte und getaggt mit , .
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