Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

Filmtipps oder mein letztes Ferienwochenende


13

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Geld. Ein Mann hält eine Waffe an die Stirn eines anderen. Schuss. Schwarz.

Die ersten paar Sekunden des Films erklären ungefähr, worum es gehen wird. Vince Farro braucht dringend Geld um seinem Vater eine Operation zu bezahlen. Er hört mit, wie sein Arbeitgeber durch einen Brief einen Haufen Geld in nur einem Tag verdienen will. Er nimmt den Brief und befolgt die Anweisungen. Dann landet er in einem großen Haus. Er bekommt ein T-Shirt mit der Nummer „13“ und eine Waffe mit einer Kugel. Die Waffe muss er seinem Vordermann an den Kopf halten. Genau wie der Mann hinter ihm die Waffe an Vince´s Kopf hält. Wenn das Licht leuchtet, drücken sie ab. Vince überlebt. Nächste Runde zwei Patronen. Vince überlebt wieder. Bis zum Schluss nur er und die Nummer 6 übrigbleiben. Die Nummer 6, die schon zweimal aus dem „Spiel“ als Sieger hervorgegangen ist. Die Wetten stehen gegen ihn. Doch Vince gewinnt. Er nimmt das Geld. Doch dann hat ihn das Glück scheinbar verlassen. Er rennt der Polizei in die Arme und dem Bruder von Nummer 6. Der Film ist nervenaufreibend bis zum Schluss, nicht nur weil das Thema einfach unglaublich scheußlich ist. Bis zur letzten (unbefriedigenden) Sekunde fragt man sich: Wird Vince überleben. Und dann scheint es auch nicht so wichtig, denn er hat ja schon so viel an diesem Tag überlebt, dass man sich denkt: Weiterleben kann der eh nicht. Interessante Schauspieler.

 

 

Der letzte Mohikaner

Der letzte Mohikaner

Der letzte Mohikaner

Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, Musik, die direkt auf die Tränendrüsen drücken kann und Daniel Day-Lewis (zu dem man ja nicht mehr sagen muss). Sehr frei nach Coopers Roman nimmt der Film den Zuseher recht langsam mit in den englisch-französischen Krieg um die Kolonien. Während man sich fragt, was da im Dunkeln überhaupt passiert, bleibt sehr viel Zeit, um durchzuatmen und einfach nur zuzuhören (was man beim Film ja selten tut, da man sich eher auf die Augen verlässt). Temporeich ist nur das Ende, aber dafür dann extrem. Und ohne Worte. Die letzten paar Minuten wurde ganz auf lächerliche Dialoge verzichtet und nur auf die Musik gesetzt. Das ist auch gelungen. Regisseur war übrigens Michael Mann (ja, mich hat es auch überrascht).

 

ein Zuhause am Ende der Welt

Ein Zuhause am Ende der Welt

 

Ein Zuhause am Ende der Welt

Colin Farrell in seiner wohl süßesten Rolle. Der Film verfolgt das Leben von Bobby. Anfang: Als er neun Jahre alt ist, stirbt sein älterer Bruder. Als Teenager freundet er sich mit Jonathan an. Nach dem Tod seines Vater nimmt Jonnys Familie Bobby auf. Die Freundschaft zu Jonny geht über normale Bruderliebe hinaus. Später wird Bobby Bäcker und zieht schließlich nach New York, mit Jonathan und der verrückten, alles verzaubernden Claire zusammen . Als Bobby und Clare ein Paar werden, wird es zuviel für Jonathan und er zieht zu seinen Eltern zurück. Der Tod des Vaters bringt die drei aber wieder zusammen. Nächste Mission: Claire ist schwanger. Ein Haus wird gekauft, renoviert und Rebecca kommt zur Welt. Claire findet, dass Bobby alles kann und Claire stellt Bobby eine Frage: „Was kann er nicht?“

Bobby weiß die Antwort. Er kann nicht allein sein. Deshalb ist das Ende des Films auch so traurig. Man weiß, dass er bald alleine sein wird.

 

 

Nur ganz kurz – und jetzt zurück in die Realität…

 

fotos:

http://film-ab.axserver.de/movie/4011976875666/13.html

http://www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/die_besten_filme_aller_zeiten_10_der_letzte_mohikaner/besten_filme_aller_z/EAN4260121732105/ID15203956.html

http://www.moviemaze.de/media/poster/1007/ein-zuhause-am-ende-der-welt.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 3. Oktober 2011 von in Filme und getaggt mit , , , , , , , .
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