Weißes Blatt

Neue Texte von Patricia Radda

Ende der Imperien- Entkolonialisierung in 120 Wörtern


Als in den 1950er Jahren die europäische Wirtschaft in Schwung kam, stellten sich die Mutterländer die Frage, wie rentabel die Kolonien seien. Man kam zum Entschluss, sich politisch aus Afrika zurückzuziehen. Die Briten banden die meisten ehemaligen Kolonien in das Commonwealth of Nations ein. Frankreich wollte die Kolonien zuerst noch enger an sich binden. Nach dem Algerienkrieg vermied man weiteres Blutvergießen. 1960 (auch Afrikanisches Jahr genannt) haben 18 Kolonien ihre Unabhängigkeit erlangt. Die Probleme waren, dass die Grenzen bei der Eroberung willkürlich gezogen worden waren, ohne Rücksicht auf Völkergrenzen. Die Bildung von Diktaturen war stark begünstigt, da keine demokratischen Vorerfahrungen bestanden. Weiters waren die meisten Produktionen auf Rohstoffe spezialisiert, nicht auch auf Verarbeitung. Die Endprodukte hatte man bisher von den Mutterländern importiert.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 14. August 2012 von in Geschichte und getaggt mit , , , , , .
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